Beiträge von natascha

Unkritische Selbstreflexion

Eigentlich war es mir schon vorher klar. Aber letztens wurde es mir wieder besonders in Erinnerung gerufen: ich habe auch Freund_innen, die entfernt von mir wohnen, und nicht in der Stadt, die ich als meinen Lebensmittelpunkt bezeichnen würde. Um nun diese Freund_innen zu besuchen und in die Provinz zu fahren, bedarf es der Wahl eines geeigneten Verkehrsmittels.

Die Deutsche Bahn kam für mich nicht in Frage. Einmal des ersten Wortes wegen, das im Namen vorkommt und zum Anderen, ist es einfach stillos mit der Bahn zu fahren. Also entschied ich mich für ein anderes Abenteuer: die Mitfahrgelegenheit. Günstig – flexibel – einfach – schnell. Eine großartige Erfindung. Jedoch hat die ganze Sache einen gravierenden Nachteil: die anderen Menschen. Und im Gegensatz zur Bahn kann ich das Fahrzeug hier nicht einfach verlassen, wenn diese mir auf unsägliche Art und Weise auf den Geist gehen.

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Das Facebook Problem

Ein Tag wie jeder andere. Wenn ich nicht mit einem coffee to go von einem „unglaublich wichtigen“ Termin zum nächsten renne oder in einem Büro sitze um „unglaublich wichtigen“ Kram zu erledigen, dann hänge ich bei Facebook rum. Und nein ich gehöre nicht zu dem Typ Mensch, der seine Mariuhana Farm auf Facebook verwaltet, oder komische Fragen wie „Findest du, dass Peter nackt gut aussieht?“ beantwortet. Nein, ich verarbeite eher meine alltäglichen Macken damit, komische Posts zu verfassen und meinen Freunden, die mindestens so durchgeknallt wie ich sind, politisch unkorrekte, bescheuerte, amateurhafte und wunderbare Youtube Videos zu zitieren.
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